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ADWA-Pfila 2017 in Techuana
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SCOUT-Wanderung 05.-07. Mai
15.05.2017

SCOUT-Wanderung im Großraum Deutschlandsberg
Die grüne Mark zeigte sich von wunderbarer Seite!

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Einstiegslager Klagenfurt

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SURVIVAL – ÜBERLEBEN

Genau das war unser Thema beim diesjährigen ADWA-Einstiegslager. Daher hatten wir auch einen besonderen Gast. Kristian aus Wien, der 3 Jahre in Italien eine Ausbildung zum Survivaltrainer machte, zeigte uns Techniken wie wir im Freien überleben können.

Am Freitag starteten wir gleich mit dem Bau einer Schlafstätte, denn unausgeruht überlebt es sich schwer. Wir machten auch eine Gargrube in der wir unser Essen mit Hilfe von aufgeheizten Steinen für den Sabbat vorbereiteten.


Am Abend nach einem köstlichen Brennesselabendessen lasen wir wie David als Hirte lebte und seine Zeit bei den Schafen nützte um Psalmen zu schreiben. Kristian bestätigte, dass auch er während seiner Ausbildung in Italien kreativ wurde, als er am Abend oder im Winter in seiner Hütte Zeit verbrachte. Er sang uns ein Lied aus dieser Zeit über seine erste Hütte vor. ;)


Nachdem wir am Freitag Davids Hirtendasein betrachteten, begegneten uns am Sabbatmorgen Abram und Sarai. Abram wollte überleben als er nach Ägypten zog um vor der Hungersnot zu  flüchten. Wir machten uns auch mit ihm auf den Weg und durften so wie er über Hügel klettern, Altäre bauen, Landschaften richtig deuten (wir versuchten uns im Kroki zeichnen), den Brautpreis für Sarai im Wald suchen und Heilkräuter sammeln für Pharaos Genesung, weil er von Gott um Sarais willen geplagt wurde.                                                 


Nachdem wir auf den „Berg, der zwischen Beth-El und Ai lag“ zurückkehrten, fassten wir zusammen, dass unser Überleben in jedem Fall von Gott abhängig ist. Außerdem bringen Halbwahrheiten, auch wenn sie so wie bei Abram, aus Angst vor dem Tod angewendet wurden, nicht nur dem Lügner, sondern auch den Menschen in seiner Umgebung große Schwierigkeiten.


Am Sabbatnachmittag machten wir eine kleine Wanderung mit Kristian. Er zeigte uns, wie wir uns im  Wald möglichst leise und unauffällig bewegen können (Fuchsgang, Weitwinkelblick und Sitzplatz). Er gab uns Ideen, wie wir unseren Blickwinkel auf 360° erweitern können und auch alle anderen Sinne so einsetzen lernen, um den Gesang und Flug der Vögel richtig deuten zu können. Als Abschluss seiner Nachmittagseinheit teilten wir uns in zwei Gruppen. Die erste Gruppe floh und die zweite Gruppe hatte die Aufgabe, ihrer Fährte (Zwiebelduft auf Baumrinden) zu folgen. Dabei stellten wir fest, dass dies gar nicht so einfach ist!


Angi und Georg stellten uns am Abend Johannes den Täufer als einen Survivor des neuen Testamentes vor. Sie veranschaulichten uns wie er sich mit Gott in der Natur auf seine Aufgabe vorbereitet hatte.
Bei Steckerlbrot und Essen aus der Gargrube ließen wir diesen besonderen Sabbat ausklingen. Doch in den Unterschlupf wollten wir noch lange nicht und so gab es noch ein Nachtspiel der besonderen Art. Da konnten wir gleich ausprobieren, was wir am Nachmittag gelernt hatten. Wir mussten uns so nah wie möglich an ein Lagerfeuer heranschleichen, ohne entdeckt zu werden.  Für alle Großen und Kleinen war es äußerst spannend, denn es war Vollmond!


Am Sonntag starteten wir mit unserer Übung auf dem „Sitzplatz“. Das ist eine ruhige Zeit vor dem Frühstück, die jeder nutzen kann um Vögel, Natur und Gott besser kennenzulernen.  Es ist spannend was die Vögel in der Früh zu erzählen haben. Die persönliche Andacht unter freiem Himmel, zwischen Bäumen und Hügeln, lässt das gehörte und gelesene Wort noch lebendiger werden.


Nach dem Frühstück hörten wir die Geschichte von Elia und den Raben. Wie er als Survivor gelernt hatte, auf die Stimme Gottes zu hören und wie wir uns in unserer Zeit auf eine Begegnung mit Gott vorbereiten können!


Danach zeigte uns Kristian wie wir mit unserem selbstgebastelten Feuerbogen tatsächlich Feuer entfachen können.  Es ist schon nicht ganz so einfach ein kleines Feuer mit einem einzigen Zündholz zu entfachen, doch mit dem Bogen, müssen wir alle noch fleißig üben, damit es so brennt wie bei Kristian! Die Jüngeren in unserer Gruppe drehten in der Zwischenzeit aus Brennnesselfasern dünne Schnüre für Armbänder und auch für die Küche um die Gewürzkräuter aus dem Eintopf wieder herausholen zu können.


Nach dem Mittagessen ging es gemeinsam ans Aufräumen und wir waren in kürzester Zeit fertig.  Abfall gab es so gut wie keinen, weil wir Großteils aus und von der Natur lebten. 
Wir waren zwar traurig, weil die gemeinsame Zeit des Lernens auf allen Ebenen schon wieder um war, doch im Geheimen freuten sich, denke ich, alle schon wieder auf ein richtiges WC und eine Dusche!


Vielen Dank auch an Kristian für dieses gelungene Wochenende!

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