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Die ADWA-Gruppe Braunau stellt sich vor ...

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Braunauer Stadtrundschau: Am vergangenen Samstag wurden in Braunau und Umgebung rund 20 Kinder entführt. Von den Tätern fehlt jede Spur. Sie waren dunkel gekleidet, im Gesicht schwarz bemalt und trugen alle ein blaues Hemd. Vermutlich nicht älter als 25 Jahre. Es wird geschätzt, dass es sich um mindestens 6 Täter handelt. Sie konnten einen Security abwimmeln und entkommen. Hinweise bitte an die Stadtpolizei Braunau.

ADWA – ein Begriff den wahrscheinlich jedes Gemeindeglied kennt!
Doch was ist das wirklich und was macht man da?
Wir, die ADWA-Gruppe Braunau, wollten unserer Gemeinde und den Eltern der Kinder die Gelegenheit geben, einmal an einem richtigen ADWA-Programm teilzunehmen. 

Doch zuvor möchten wir unsere ADWA-Gruppe kurz vorstellen.

Vor ungefähr 4 Jahren hat die ADWA-Gruppe Braunau mit 5 Kindern gestartet. Inzwischen ist unsere Gruppe auf eine Größe von 22 Personen gewachsen, und wir sind sehr erfreut, dass auch die Zahl nicht adventistischer Kinder steigt.

Nun zurück zu unserem ADWA-Programm, denn eigentlich hat unsere ADWA-Stunde nicht am Sonntag, sondern schon viel früher begonnen. Genau genommen am Sabbat am Abend. Da es unsere letzte ADWA-Stunde in diesem Schuljahr war, haben wir für unsere Wächter ein spezielles Programm geplant. Ohne das Wissen der Kinder haben wir die Eltern darüber informiert, dass wir ihre Kinder am Abend abholen würden.

Trotz starken Regens ging es für uns Leiter voller Vorfreude los. Maskieren, bemalen, dunkel bekleiden und ab in die Autos. Bei den ersten Kindern angekommen, musste alles schnell gehen! An das Haus anschleichen, klingeln, sobald die Tür aufging hineinrennen, die Kinder schnappen und ab ins Auto mit ihnen. Und so wurden Stück für Stück alle Kinder abgeholt. Unterwegs mussten wir am Stadtplatz jemanden abholen. Da gerade das Stadtfest und somit viel Security unterwegs war, mussten wir sehr vorsichtig sein. Doch genau in dem Moment, als wir das Kind in das Auto eingeladen hatten, kam die Security um die Ecke. Gott sei Dank konnten wir ihnen alles erklären und mit unserer ADWA-Kluft zeigen, dass dies eine harmlose Pfadfinderübung ist. 

Und so ging es weiter zu unseren letzten vier Kindern. Nachdem wir diese abgeholt hatten wurden ein paar Runden gedreht, bis wir sie dann in zwei Gruppen im dunklen Wald ausgesetzt haben. Nur mit einem kleinen Zettel mit der Aufgabe und einer Taschenlampe ausgerüstet, galt es vier Nachtpfeifer zu finden, welche alle ein Stück einer Schatzkarte hatten! Wurden alle vier Teile der Schatzkarte aneinander gelegt, so war in deren Mitte der Schatz. Schnell hatten sich die beiden Gruppen zusammengeschlossen und kämpften sich von Nachtpfeifer zu Nachtpfeifer. Nach gefühlten 100 Stunden und völlig durchnässt kamen die beiden Gruppen endlich am Ziel an. Nachdem die Kleider gewechselt waren, gab es Schokobananen und belegte Brote und dann ging es ENDLICH ins Bett! 

Am nächsten Morgen kamen die Eltern gegen halb 11:00 Uhr und wer hätte es gedacht ... die Kinder haben bis 10:00 Uhr geschlafen. Das war wahrscheinlich der beste ADWA-Morgen den wir Leiter jemals erlebt haben, denn wer selbst ein Adwajaner ist der kennt wahrscheinlich dieses Dilema: Man will lange schlafen, aber die Kinder stehen auf sobald es hell wird – also genau genommen zwischen 05:00 und 07:00 Uhr.

Als die Gemeindeglieder und Eltern dann da waren, ging es los, wie bei einer richtigen ADWA-Stunde. Singen, Andacht und Fahnenaufzug – und das mit total aufgestellten Eltern! Danach kam das Highlight der ADWA-Stunde – das Lieblingsgeländespiel unserer Kinder – das Nummernspiel. Und um die Eltern und Gemeindeglieder herauszufordern, kämpften die Kinder gegen die Erwachsenen. Wer zu Beginn gemeint hat, das sei unfair für die Kinder, der hat sich stark getäuscht, denn die Kinder gewannen Sieg nach Sieg. Aber nebenbei bemerkt, die Erwachsenen haben sehr stark und tapfer gekämpft.

Nachdem der Hunger langsam zu quälen begann, haben wir gemeinsam ein großes Potluck genossen. Und so ging unser aufregendes ADWA-Wochenende, welches so schnell niemand vergessen wird, zu Ende ...

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